Sonntag, 18. März 2007

News des Tages 18.03.2007

  • Fluchender Engländer in Wallertheim gesichtet

Beim Ausladen eines Mietlasters der Firma Hornbach wurde gestern von einem ca. 1,80 großen schlanken Mann berichtet mit ausländischem Akzent, der beim Ausladen von Umzugsgütern laut fluchend seine Frust abgelassen hat. Offensichtlich war die Bautür des Neubaus kleiner als gedacht, woraufhin er mit Ellenbogen und Schultern mehrmals angeeckt sein muss. "Scheisen Himmel" war zu hören und daraufhin lautes Gelächter der weiblichen Umzugshilfe.

  • Zartes Staub-MakeUp...

...ist auf den geröteten Gesichtern des Bauherren-Paares zu sehen. Am besten im Schein der Taschenlampe, mit der Sie Ihm den Spaghettisalat in den Dosen beleuchtet, auf dass er Ordnung herstelle und Verbindungen überprüfe.

  • Scheiß Dosenfraß

In der Not fressen die Bauarbeiter Hühnersuppe aus der Dose - boah ist das widerlich!! Aber was kann man von einer "Mahlzeit" verlangen, die bis 2009 haltbar ist! Ravioli sind auch nicht besser und erinnern mich an nette, aber kulinarisch schreckenerregende Zeltlagerzeiten! Dann doch lieber ein gutese belegtes Brötchen aus der Bäckerei, oder...Erdbeer-Biskuitrolle!! Mmmmhhh....

  • Auf du mit dem Sicherungskasten

"Ich brauk kurz deine Hilfe. Kannst du oben die Sicherung rausmacken?" Klar, so geht das ca. 20-25-mal am Tag, wenn Neil den Elektriker spielt und ich assistieren darf. "Ist die Versicherung jetzt raus??" Dann steh ich da und denke, Mensch Kasten, du bist wirklich ein bisschen überproportional und relativ schlecht konzipiert, wenn eine Sicherung Wohnzimmer, Flur und Obergeschoss versorgt und verliere mich in Ingenieursgedanken, bevor von unten wieder das Kommando kommt "einschalten". Und dann der spannende Moment, ob alles funktioniert wie gedacht - aber meistens schon.

  • nur knapp dem Tod entronnen

Was macht man den ganzen Tag beim Vorbereiten von Kabeln, Abschalgen von Verputz oder Anrühren von Gips? Richtig, das Radio läuft. Schließlich zahle ich dafür auch Geld - Rundfunkgebühr an die GEZ - und was bekomme ich dafür? Ein Musikprogramm, das sich alle 2 Stunden wiederholt!!! Egal, welchen Sender man wählt, in meiner Verzweiflung und kurz vor dem Exitus hab ich sogar schon Rockland Radio eingestellt - ist aber leider auch nicht besser! Pink läuft so oft, dass einem die Lust vergeht und bei den Radiosendern scheint noch nicht angekommen zu sein, dass die meisten Bands mehr als nur einen Song auf ihrer CD haben. Dazwischen natürlich nervige Werbung, dann wieder Grönemeyer (brech!!), K.Clarkson, Nickelback, Monrose und die zurückgekommenen No Angels. Also, wenn es mir zu bunt wird, schalt ich das Radio aus und höre leiber dem Gepfeife von "Häbbääät", unserem Nachbarn zu.

  • Frauen und "physics"

Neil's Statement: Dass Frauen in Physik überhaupt unterrichtet werden, ist eindeutig Verschwendung! Was gibt es für Diskussionen auf der Baustelle über weibliche Hilfsversuche in dem uns doch ach so fern liegenden Bereich "Bauen" und darauf die männlichen Kommentare: Bist du verruckt?!" ALso halte ich mcih mit Hilfsversuchen zurück und werfe nur hin und wieder mal einen logischen Gedankengang ein "Wäre es nicht vielleicht besser, das Kabel hier entlang zu führen, da muss kein Loch mehr geklopft werden" - und so funktioniert es dann besser!

Freitag, 16. März 2007

Wallertheimer Landeier

Seit Montag sind wir nun auch offiziell Bürger der Verbandsgemeinde Wörrstadt. Das Schlimmste daran: Wir werden ein AZ im Nummernschild haben, aber soweit ich weiß, darf man sich damit drei Monate Zeit lassen - die werd ich wohl ausnutzen! Begrüßt wurden wir dann schon als Wallertheimer Landeier und im Herzen Rheinhessens herzlich willkommen geheißen. Unser Nachbar "Häbbäät" hat dann auch gestern nochmal deutlich gemacht, dass ich nicht Wörrstädter Bürgerin, sondern Wallertheimer Einwohner sei, das sei ein wesentlicher Unterschied.
Gestern haben Neil und ich den Tag auf der Baustelle verbracht, nachdem wir den Vormittag im Baumarkt unterwegs waren: diesmal Bauhaus Kreuznach, das war allerdings sehr frustrierend, da wir eine gewöhnliche, nett aussehende Aufputzklingel ersteigern wollten, was aber nur möglich war, mit einer - passt auf - Happy Birthday Melodie! Und das ist kein Scherz.
Flexibles Kabel und Lüsterklemmen konnten wir finden, Dämmplatten gab es nur eine statt der gebrauchten 14 und im Bereich Küchenwandfliesen gab es nix, was uns gefallen hätte. Also sind wir mit dem Elektrokram und 3 Säcken Fliesenkleber wieder raus! Trotzdem dauert eine solche Aktion immer zu lange! Den Rest des Tages haben wir uns mit Stromverteilung im Wohnzimmer beschäftigt und schlecht haftenden Untergründen und dem Müll im Hof, den wir noch einmal deutlicher in Sperrmüll, Restmüll und Plast/Holz/Metall getrennt haben, und natürlich Unmengen von Sand und Staub, den wir auf Knien rutschend vom Boden gekratzt und aufgefegt haben, damit der dann noch im Container untergekommt! Am Ende des Tages hatten wir nicht das Gefühl, wirklich viel getan zu haben, aber es sah aufgeräumt und ordentlich aus und die Stromleitungen waren zum größten Teil wieder verputzt. Den Abend haben wir mit einer super, wenn auch unkompletten Bandprobe ausklingen lassen, was erstaunlich ist, angesichts der geringen Zeit zum Üben in den letzten Wochen.
Während ich dann heute in der Praxis bin, ist Neil in Wallertheim, wo wir auch das komplette Wochenende über anzutreffen sind, bis Mittwoch einschließlich! Also, wer Zeit hat und Lust auf Besuch oder zum Anpacken, ist herzlich gern gesehen.

Dienstag, 13. März 2007

E R I S T V O L L !!!

..der Container - und das schon zum zweiten Mal! Dank der Hilfe von meiner Mutter am Freitag, die dem Schutthaufen mit großer Schaufel, Plastikwanne und Schubkarre unermüdlich zu Leibe gerückt ist und Irirnas Hilfe mit Brian am Sonntag wurde der 6cm Container wieder randvoll! Was ein gutes Gefühl, wenn man den Hof nicht mehr nur übers Gras begehen kann! Während wir uns um den Dreck gekümmert haben, waren die Männer strommäßig unterwegs und man hört weniger Arbeitslärm als mehr Planungsgespräche und Diskussion und es fielen ständig unverständliche Begriffe wie Phase, Nulleiter und Reihenschaltung. Als Ergebnis haben wir nun aufgeklopfte Schlitze in den Wänden und gesetzte Steckdosenhohlblöcke...und einen vollen Container...ich muss gleich mal die Abholung telefonisch organisieren.

Mittwoch, 7. März 2007

Gartenarbeit

Hi,
da das Wetter uns bisher ziemlich verwöhnt hat (man spricht wohl auch von gutem Winterwetter für das Baugewerbe), war ich sogar schon im neuen Garten tätig. Auf dem Plan stand: Hyazinthen und Primeln einpflanzen. Dabei handelt es sich um Geschenke von kleinen Patienten, an dieser Stellen seien Lilly und Sara genannt - vielen Dank - bisher geht es euren Pflänzchen noch ganz gut!
Neben der Gartenarbeit steht am Freitag eine zweite Containerlieferung an und wir werden die Zeit vom 9.-11.März wieder in Wallertheim verbringen, Helfer sind natürlich gerne gesehen.
Heute haben wir nach einem gewöhnlichen Arbeitstag am Flughafen und in der Praxis in Wallertheim noch die Küchendecke abgeschliffen, Kabel in der Decke verlegt und Verputz im Flur abgeklopft, um die Natursteinwand frei zu legen! Außerdem "auf da Gass" noch ein Schwätzchen mit allen Nachbarn gehalten (tatsächlich 6!).
Jetzt aber müde in die Falle!

Freitag, 2. März 2007

Der TURNINGPOINT....

...ist da. (Fast) Fertig mit Einreißen und Staub verursachen und loslegen mit Saubermachen, Aufbauen und das Ding wieder annähernd wie ein Haus aussehen lassen, lautet die Devise.

In den letzten Tagen haben wir diesen Turning Point erreicht und gestern haben wir die ersten in den Boden neu verlegten Leitungsbahnen des Heizungsmonteurs isoliert und verschlossen. Ein gutes Gefühl, das außerdem motiviert es, weil es eindeutig in die richtige Richtung geht.
Neil hat 2 Stücke der vorgesetzten geraden Wand im Wohnzimmer herausgenommen und die alte Steinmauer zum Vorschein gebracht, die nun mit Licht und Regalen schön in Szene gesetzt werden soll. Die dazu passenden Lampen haben wir auch schon käuflich erworben.
Es wird, es wird,....

Und das kommende Wochenende steht wieder ganz im Zeichen von Bob, dem Baumeister!

Freitag, 23. Februar 2007

Ein "Urlaubs"-Tagebuch

Montag:
erster Urlaubstag in Wallertheim. Leider kein Bikiniwetter, ganz im Gegenteil: strömender Regen. Wir erwarten eine Baumarkt-Lieferung aus Kreuznach mit Zement, Mörtel, Styropor, Dampfbremsfolie und v.a. Rigipsplatten. Die kommt tatsächlich am Vormittag, natürlich genau dann, als der Regen am schlimmsten niederprasselt. Vorangegangen ist eine bereits sehr gereizte Diskussion zwischen Baumeister und Bauprinzessin, dass die Ware angesichts diesen Wetters doch sicherlich in Plastik verpackt sei. Aber da sollte sich die weibliche Logik kräftig täuschen (die Warenbereitstellung wurde sicherlich von männlicher Hand koordiniert!). Die Rigipsplatten kamen ungeschützt und es sollte ein böses Ende nehmen. Nach dem Eintreffen der Spedition haben wir die Herren gebeten, nach dem Abladen alles in die überdachte Toreinfahrt zu stellen. Soweit so gut. Allerdings kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Sie lassen die halbe Rigipsplattenladung vom Stapler auf die Straße stürzen und das im strömenden Regen! Also Neil und ich schnell die Handschuhe an und im Eiltempo die Ware ins Trockene getragen. Dabei muss man den Spediteuren natürlich noch sagen, wie sie die Platten anheben müssen, damit sie nicht sofort durchbrechen. Weder eine Entschuldigung noch ein Dankeschön und wie durch ein Wunder kaum Verlust! Dann galt es, zu zweit die tonnenschwere Last ins Haus zu tragen. Wie schwer so ' bisschen Gips doch sein kann!
Am Nachmittag dann eine willkommene Abwechslung: ich hole den englischen Hilfsarbeiter am Flughafen Hahn ab: Neils Vater kommt gegen halb 3 an. Im schönsten Sonnenschein fahren wir zurück in die rheinhessische Schweiz, arbeiten den Rest des Tages mit voller Kraft, was Neil nur allzu wörtlich genommen hat und den Flachmeissel des geliehenen Schlagbohrers beim Wegstemmen der Betonstufen einfach abbricht. Ich sehe Dollarzeichen vor meinem geistigen Auge und schätze den Schaden auf 80€ (es ist echt ein großer Schlagbohrer!)Wir verbringen den Rest des Abends mit dem Durchsprechen des Zeitplans, einem leckeren Essen und einem Glas Wein. Die nächste Katastrophe nimmt ihren Anfang: Neil wird krank, hustet und schnupft! Wir beziehen unser Luftmatratzenlager im Wohnzimmer, während Bill die Suite gebucht hat.

Dienstag:
Irina und Mike tauchen auf, sie in Arbeitsklamotten, er hat Spätdienst. Gemeinsam mit Irina und Herberts Unterstützung und seinen Ideen und natürlich den Witzen stemmen wir mit dem heute neu erstandenen Brecheisen den Rest des PVCbodens im Flur raus (Babsi, wir habens wirklich geschafft!) Nach schweißtreibender Arbeit machen Irina und ich uns auf die Suche nach einem Ersatz für den zerstörten Flachmeissel des Heizungsmonteurs. Da der Globus Gensingen heute Werkzeuge um närrische 22% reduziert hat, fahren wir dorthin. Leider wollten die unfreundlichen Mitarbeiter uns weder normal bedienen, noch beraten, sodass wir dem Tipp eines bärtigen Kunden an der Information gefolgt sind und mit kleinem Umweg unseren Weg nach Bingen-Dietersheim gefunden haben, wo wir für nur 18€ einen neuen Flaschmeissel erstehen konnten. Gut gemacht. Mit einer Rosinenstute im Arm treffen wir pünktlich zum Kaffee in Wallertheim ein. Neil schwächelt weiter mit seiner Erkältung, die ihn aber nicht vom harten Arbeiten abhält! Ich fahre Irina nach Hause, kaufe ein und hole die Matthews-Herren ab. Abends gönnen wir uns ein Abendessen beim Griechen in Elsheim. Mmmhhhh......

Mittwoch:
Heute sollen die Fliesen vom Bahr Baumarkt in Mainz geliefert werden. Als sie am frühen Nachmittag eintreffen, wollen sie nur noch reingetragen werden! Boah was sind Fliesen schwer!! Schubkarre um Schubkarre fahre ich den Lehm-Stroh raus, den Neil aus der Decke holt und türme ihn im Hof zu einem großen Haufen auf. Eins steht fest: Wir brauchen einen Schuttcontainer - und zwar schnell! Ich rufe die Firma Kayser an und bitte sie, ihn morgen anzuliefern und auf eine Palette zu stellen, um den gepflasterten Hof nicht zu ruinieren. Wird gemacht. Also schnell die Nachbarn informieren, dass sie bitte die gegenüberliegenden Parkplätze freihalten, damit der Laster mit den Telearmen besser rangieren kann. Neil ist mittlerweile fast fertig mit dem Wegstemmen der 4 Betonstufen, die man am besten mit Dynamit losgeworden wäre, als es plötzlich zischt und man einen nervösen (fast weiblichen) Aufschrei hört: "Hilfe, Wasser!" Er hatte die Wasserleitung angebohrt, die man zugegebenermaßen nicht gut sehen konnte und in Windeseile stand der Flur unter Wasser. Der anwesende Heizungsmonteur rief in gelassenem Ton aus der Küche zurück "Wasserzufuhr abdrehen", was Neil nach einigen Schrecksekunden auch gelungen ist. Mit nassen Füßn und schweren Armen verließen wir die "building site".

Donnerstag:
Der Container kommt pünktlich und auch das Rangieren und Abstellen ist kein Problem, da die netten Nachbarn die entsprechenden Parklpätze freigehalten haben. Danke. Für den späten Vormittag haben sich auch unsere Noch-Nachbarn Pia und Andreas angekündigt und ihre Mithilfe angeboten (wenn die wüssten!). Sie erschienen mit noch warmem Kuchen im Arm und einem kleinen Geschenk: eine lose Sammlung von Hohlwandsteckdosen, Leitungsstücken, Hanf und was ihnen sonst noch "baustellenverwertbar" erschien. Direkt ging es los und Andreas Zieformulierung war eindeutig: "Den Haufen kriegen wir heute weg!" Was blieb Pia und mir anderes übrig, als mit Schippen und Plastikwannen den Dreck zusammenzuschaufeln und ihn dann die planengeschützte Einfahrt lang zu schleppen, um ihn in den Container zu leeren. Los ging's! Andreas bewaffnete sich mit einer Schubkarre und probierte verschiedene Techniken zum leichteren Entleeren der Karre aus: Rampen, Stemmtechnik oder doch Reinkrabbeln? In kurzer Zeit haben wir wirklich viel geschafft, nicht zu vergessen die unermüdliche leidliche Mülltrennung in Holz, Metall, Rigips und den Rest! Vielen Dank. Wir haben das Ziel erreicht und unglaubliche 5-6m³ Schutt gescheffelt. Unterbrochen wurden wir nur von Herbert, der uns um halb eins an den Mittagstisch rief, seine Frau hatte für uns 5 Rotkraut, Kartoffelpürree und Würstchen gekocht. Neils Vater hat sich um das Höhersetzen der Gartentür gekümmert und Neil weiterhin um die Lehm-Stroh-Decke. Als wir abends heimkamen, überrascht uns die Nachricht der doch stattfindenden wenn auch unvolllständigen Bandprobe! Körperlich hundemüde verlor ich in den ersten 3 Liedern zweimal meine Sticks - nicht verwunderlich! Wie mans ich auf eine Luftmatratze doch so freuen kann!

Freitag:
Der Container wurde abgeholt und die Nachbarn haben nochmal gut mitgespielt. Ansonsten war der Tag wieder durch viele Schubkarren geprägt und der Haufen, der gerade verschwunden war, wuchs bereits wieder an! Ein schlechtes Gefühl.
Die Nachbarin lud uns zu einem kurzen Besuch in ihren Hof ein, weil die 9 Bobtailwelpen zum ersten Mal rausdurften und sie einen englischen Hundeshow-Richter zu Besuch hatten, der ein paar Worte mit Neils Vater wechseln konnte, der nun bereits ähnlich hustete wie Neil. Neil kam nicht mit, weil er soviel Schutt auf dem Wohnzimmerboden angesammelt hatte, dass er ganz einfach nicht rauskam! Der Tag endete mit einem Besuch in der Apotheke und großem Mitleid seitens der Apothekerin, als ich von zwei kranken Männern zuhause berichtete. Ich sah scheinbar wirklich schlecht aus und sie versorgte mich mit sage und schreibe 15 Creme-Probe-Päckchen! Danke.

Samstag:
Neils Vater blieb auf mein Geheiß hin krank zuhause, er hatte einige Nächte auch besonders schlecht geschlafen, sodass es nicht guten Gewissens zu verantworten war, ihn in der Kälte arbeiten zu lassen. Neil fuhr mit dem Motorrad nach Wallertheim und ich habe wiedermal einen neuen Flaschmeissel besorgt, der dann doch auch in Nieder-Olm zu bekommen war (zum gleichen Preis übrigens). Auf der Baustelle beschäftigte ich mich wie schon am Tag zuvor mit dem Herausmeißeln der alten Fugen zwischen den Wackersteinen. Dabei lernte ich eine neue Vokabel: Elektrikermeißel - sehr nützliches Ding. Mike half wieder einmal und war nur eine Stunde zuhause während der Mittagszeit, um die ausgerissene Katze Leo einzufangen! Irina konnte wegen Krankheit nicht mitkommen, ließ Mike aber auch nicht ohne einen Topf Suppe und eine Kanne Tee für den kranken Neil losfahren. Am Ende des Tages waren beide Männer mit gelbem Staub übersät, weil sie sich über die Decke im Wohnzimmer hergemacht hatten! Fast hätten sie es geschafft!

Sonntag:
Nach einem ruhigen Start und einem ausgiebigen Frühstück ließen wir es mit einem halben Tag Arbeit gut sein und entspannten abends mit einer englsichen DVD und einem leckeren Rotwein. Und freuten uns auf die gnz normale Arbeit am Montag!!

Vielen Dank ALLEN Helfern und Unterstützern und Besuchern, die uns mit vielen kleinen Dingen diese Woche erträglicher gemacht haben.

Montag, 19. Februar 2007

Oma des Monats Februar....

.... ist Oma Stiegler. Ihre ausgesprochen guten und zuverlässigen Babysitterqualitäten ermöglichten es, dass TOM und BABSI zweimal auf der Baustelle helfen konnten. Tut mir leid, dass ich euch im Helferdank vergessen habe ;-))
Danke für: "Guck mal, ich hab schon 2 cm PVC Boden losgekriegt" oder "Gib auf Stein, du verlierst sowieso" oder "Gell Nina, du willst das zweite Brötchen auch nicht mehr - okay....." oder die unverwechselbaren Stimmenimitationen von Reamonn und H.Grönemeyer.